Sud Nr.4

einmaischenSud Nr.4 ist gerade im neuen Gäreimer. Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt. 20 Liter Wasser, 3 Kilo Pilsener Malz, 800 Gramm Münchener Malz 17 Gramm Hopfen und 12 Gramm Hefe.

Das Rührwerk habe ich die ganze Zeit laufen lassen. Am Anfang dachte ich, der Motor schafft es nicht mehr zu starten wenn ich ihn ausschalte. Zwischendurch habe ich noch etwas mit dem Akku-Quirl nachgeholfen. Als die Maische dann etwas flüssiger wurde lief das Rührwerk auch etwas entspannter.

Bei 20 Liter ist der Ablauf gleich, nur die Aufheizphasen sind etwas länger. Etwa ein drittel mehr Zeit vergeht bis die nächste Rast-Stufe erreicht ist.

laeuternLäutern ging im selbstgebautem Läuterbottich wieder wunderbar. Dauert natürlich auch etwas länger bis alles durch das kleine Rohr gelaufen ist. Das pullert aber lustig vor sich hin bis keine flüssigen Bestandteile mehr vorhanden sind. Nachguss ist auch easy – einfach einfach.

treberDen Treber habe ich dieses Mal auch aufgehoben und portioniert eingefroren. brot2Am nächsten Tag habe ich das erste Treberbrot gebacken. So ist wahrscheinlich Kleber entstanden. Der Teig war der Hammer, klebte zwar wie Sch…. am Schuh. Das Brot ist dafür aber furchtbar Lecker.

faesser2Die Fässer sind auch schon vorbereitet. Es ist auch um einiges leichter Fässer als Flaschen zu reinigen und zu sterilisieren. Die Metallfässer kann man auch mal auf 200º C aufheizen. Bei den Flaschen habe ich festgestellt, das die Zapfen nicht aus Keramik sondern aus Plastik sind. Die sahen dann aus wie weisse Eiszapfen.

20 Liter Bier sind schon etwas anders. Die 350 Milliarden „Brauhelfer“ beruhigen sich überhaupt nicht. Es blubbert nur so vor sich hin. Freitag Abend, kurz nach dem ich die angestellte Hefe hinzugefügt habe, fing es schon an zu gluckern. Samstag ging richtig die Post ab. Heute am Sonntag habe ich mal hineingeschaut. Kein Schaum?!? Also habe ich die Hefereste am Rand entfernt und den Deckel wieder verschlossen. Gefühlte fünf Minuten später fingen die „Brauhelfer“ wieder an zu pupen. Da hatte ich Sud Nr.3 schon auf Flaschen gezogen. Gut, morgen ist Feiertag, fülle ich eben morgen auf Fässer ab. Wird dann halt ein „Einheitsbier“.

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So „Einheitsbier“ ist abgefüllt. Das ist auf jeden Fall lecker 😉 Es hat eine fruchtige Note, nicht zu hopfig.

img_6474Alkoholgehalt ist auch nicht ganz so hoch. 4,9% fast ein normales Pilsener.

Fässer abfüllen ist aber auch nicht witzig. Man sieht nichts und fünf Liter Bier haben ein anständiges Gewicht, auf die Zeit gesehen.

img_6473Das Jungbier schmeckt auf jeden Fall schon seeeeehr gut. Anstich am 14.November 2016

Ich bin jetzt schon ganz gespannt.

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