Das erste „richtige“ Bier

Heute will ich mich an das erster „richtige“ Bier trauen. Mit dem Bier-Kwik habe ich ja schon ein „Instant-Bier“ gebraut. Leider kann ich zum Geschmack noch nichts sagen, da die Flaschengärung noch nicht abgeschlossen ist.

Also frisch ans Werk. Vorlage ist von youtube. „Bier brauen mit Steve„. Die vier Teile habe ich mehrfach inhaliert.

IMG_6027Das Rezept ist einfach. Wasser, Hopfen und Malz 😉

Nun weiss ich aber Bier brauen ist gar nicht so einfach. Die einzelnen Raststufen genau zu treffen ist ja schon eine Herausforderung, das habe ich mir etwas einfacher vorgestellt. Das System ist nämlich ein wenig träge. Wahrscheinlich bringt es erst die Erfahrung mit sich, bei wie viel Grad man die Heizung ausstellt und um welchen Wert sich das dann noch ändert. Wie haben die das früher eigentlich gemacht? Bier gibt es ja schon länger als ein Thermometer.

Außerdem kann ich jetzt nachvollziehen warum es „Brautag“ heißt. Ich habe gedacht, jetzt brauste Bier, 15:45 Uhr ging es los, 23:xx Uhr war der Gerstensaft dann endlich im Gäreimer. Aus diesem Grund ist mein Spickzettel nur ein Näherungswert und mein Brauprotokoll ist ein wenig lückenartig. Um schneller runter zu kühlen habe ich zwei Liter Eis reingeworfen. Eis habe ich übrigens in Literportionen eingefroren. Mit quaderförmigen Plastikschüsseln geht das sehr gut. Die sehen aus wie Ziegelsteine und nehmen im Gefrierschrank nicht unnötig viel Platz weg. Die Ascorbinsäure ist auch nicht drin da wir keine mehr hatten. Also nach Reinheitsgebot gebraut 😉

Am nächsten Tag dann mal ungeduldig nachgesehen. Aha, abgestorbene Hefezellen. Die habe ich mit einem, natürlich sterilen, Löffel abgeschöpft. Dann kam die Gärung wohl zum Höhepunkt. Es blubberte unaufhörlich.

Am 2.Tag hatte die Gärung nachgelassen und war nicht mehr so heftig. Im Gärröhrchen war zwar noch Druck, es blubberte aber nicht mehr. Der Schaum hatte sich verflüchtigt und es sah aus wie Bier. Also machte ich mich an die Abfüllung auf sterilisierte Flaschen.

Am nächsten Tag noch die Druckprobe, damit der kostbare Tropfen sich nicht im Keller ergießt.

So, jetzt heißt es warten. Fünf Wochen Flaschengärung. Mist 🙁 . Na, Gott sei Dank dauern es nicht so lange wie bei Whiskey 😉

Resthefe
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