3D Drucker selber bauen 2.Version

Jetzt doch Core XY

Mein erster selbstgebauter 3D Drucker läuft und läuft und läuft.
Es gibt überhaupt keine Probleme. Mittlerweile drucke ich direkt auf Glas, ohne irgendwelche Zusatzmittel. eine Zeit lang habe ich Zuckerwasser als Bindemittel verwendet. Aber seit ich auf CURA als Slicer umgestiegen bin, brauche ich nichts mehr.

Also Selbstbau ist hier wirklich Selbstbau. Nicht in China bestellt und dann selbst zusammengebaut……
Klar bestelle ich auch in China. Motoren selbst wickeln wäre dann doch übertrieben.
Ach ja, wer es nachmacht ist selber Schuld. Wie immer, keine Haftung für abgetrennte Gliedmaßen, Stromschläge oder sonstiges.

Ein paar Videos zum ersten selbstgebauten 3D Drucker findet ihr in meinem YouTube-Kanal.
Leiterfüsse
MergeCube
Parrot Drohnenständer.
Hier findet ihr auch noch andere Themen, die ich so absondere…

Bei PLA läuft das Heizbett durchgehend auf 50 Grad und das Hotend auf 210 Grad. Das funktioniert sehr gut. Die Druckteile sind im warmen Zustand nicht von der Platte zu lösen, fällt die Temperatur nach dem Druck unter 30 Grad, löst es sich von selbst.
Zur Zeit werden schon Teile für den zweiten 3D Drucker gedruckt.
Selbstreplizierend sozusagen.

Im Fazit zum ersten 3D Drucker Projekt habe ich angegeben, das ich die Motoren der Z-Achse nach unten bauen würde und einiges anders konstruieren würde.
Nun wird es Zeit die Erfahrungen in einem weiteren 3D Drucker Projekt einfließen zu lassen.
Außerdem steht im Keller immer noch der Alu-Rahmen in Würfelform mit 750 mm Kantenlänge rum, den ich schon damals verwenden wollte. Gut, der ist immer noch etwas zu groß. Den werde ich jetzt aber doch noch verwenden nur etwas kleiner.
Außerdem stört es mich irgendwie, dass das Heizbett mit der G5 Tür und der Glasplatte immer hin und her läuft. (Bettschüttler)
Beim zweiten 3D Drucker werden ich mal Core XY ausprobieren und die Druckplatte fährt einfach nach unten. Oben stelle ich mir auch ein Hotend mit Bowden-Extruder vor. Einfach um Gewicht an den bewegten Teilen zu sparen. Und das Heizbett werde ich mit 24 Volt statt mit 12 Volt befeuern. Das dauert im oberen Bereich ewig bis die Temperatur erreicht ist. Dazu verwende ich ein PowerMac G5 Netzteil, das hat einen 24 Volt Anschluss und ist auch einfach schon vorhanden. Wahrscheinlich brauche ich da aber noch eine extra Ansteuerung. Abwarten. Ich hoffe, das dieses Projekt nicht so lange dauert wie die erste Version.
Also, frisch ans Werk.

Der Rahmen

Nun ja, der Rahmen ist sozusagen Anfall. Sollte entsorgt werden und steht eh im Keller rum. Der wird jetzt auf die Länge 500 mm und die Breite 500 mm gekürzt. Die Höhe lasse ich auf 750 mm. Das Druckvolumen wird dann 300 mm x 300 mm x 600 mm. Ob man das jemals verwendet? Bis jetzt habe ich nicht höher als 150 mm gedruckt. 210 mm mal 210 mm sind aber schon manchmal etwas zu klein.

Der Rahmen ist einsatzbereit

Jetzt sind die Rahmenteile auf 500 mm gekürzt.
Dazu habe ich 16 mal die Befestigung an einer Seite entfernt, das Alu-Profil auf 500 mm gekürzt, ein 12 mm Loch im passenden Abstand gebohrt und die Befestigung wieder eingebaut.
Der Rahmen hat jetzt die ungefähren Ausmaße einer Waschmaschine.

Sieht im Moment irgendwie aus wie der Todesstern in der Bauphase.

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