MDM – Mobile Devices Management

Es gibt viele MDM-Lösungen für die Apple-Infrastruktur. Casper Suite, Absolute Manage, Meraki, AirWatch, usw, usw. Jeder Hersteller behauptet, seine Lösung ist die beste. Alle Hersteller haben da aber ein Problem, sie können eh nur das managen, was der Apfel zulässt.

Falls eine Umgebung mit Apple-Devices und Geräten anderer Hersteller gemanagt werden soll, sollte man eine MDM-Lösung wählen, die auch Windows- und Android-Geräte unterstützt.

Der Server von Apple für 21,99 € aus dem AppStore ist unter anderem auch eine MDM-Lösung. Mit dem Profilmanager kann ich meine Apple-Geräte, zu einem unschlagbaren Preis, verwalten. Werden es aber mehr als 500 Geräte sollte man sich nach einer etwas komfortablen Lösung umschauen. Ein Apple-Server im eigenen Netzwerk ist aber auch dann noch eine gute Lösung, da er immer noch als Cachingserver arbeiten kann. Das minimiert ganz beträchtlich die Internet-Last. Der MDM-Server sendet 500 Geräten den Befehl, eine App zu laden. Ohne Cachingserver laden 500 Geräte die App aus dem AppStore. Das kann für einige Zeit den Internetzugang verstopfen.

iX 12:2015Der Heise Verlag hat in der iX-Ausgabe 12/2015 einen umfassenden Artikel über Mobile Geräte im professionellen Einsatz verfasst. „Mobile Computing heute“. Wenn man diesen Artikel aufmerksam liest, erkennt man ganz schnell, dass Mobile Geräte von Apple und die Technik dahinter im Endeffekt Geld sparen. Im iOS sind die Funktionen für das MDM schon enthalten. Andere Hersteller sind da noch weit von entfernt. Bei Android kann es, durch die Vielfalt der unterschiedlichen Versionen, leider schnell zum Update-Ende führen. Und bei den Windows basierten Geräten scheint es noch viel schlimmer zu sein. Dieser Artikel lohnt sich auf jeden Fall für jeden, der Mobile Geräte professionell einsetzen will.

Bei der Durchführung eines Projekts in der Schule ist nichts wichtiger als Geld und Erfolg. Viele Schulen haben leider schon zu viel Geld „verbrannt“. An nächster Stelle steht die Bedienung. In den meisten Bildungseinrichtungen gibt es leider keinen Administrator. Die Mobilen Geräte müssen sich einfach verwalten lassen, da ein oder zwei Lehrer die Schulgeräte in ihrer „Freizeit“ administrieren.

Der Mac OS X Server ist der beste Server den man für 21,99 € bekommen kann. Wie bei jedem Server-System ist die Datensicherung die wichtigste Voraussetzung! Falls auf das System eine ganze Schule mit mehreren Devices zugreift, ist nichts wichtiger als Backup. Stellen Sie sich vor, sie haben 1000 iPad´s im betreuten Modus, und VPP-App´s verteilt und der Server stellt seinen Dienst ein. Ohne Backup können sie von vorn anfangen. Da die Vertrauensstellung iPad zu Server über „Schlüssel“ geregelt ist und der Server bei Neuinstallation einen neuen „Schlüssel“ hat, können sie den Server neu aufsetzen, iPad´s zurücksetzen und neu anbinden, App´s wieder verteilen und so weiter. Also denken sie vorher über eine geeignete Strategie für ihr Backup nach. Das erspart im Ernstfall graue Haare.

 

Es gibt ca. 400 MDM-Systeme, Tendenz steigend.
Jede Programmierschiede, die einen Schulservers hat, baut jetzt ein MDM an.
Der Hauptunterschied ist die einen MDM-Hersteller kommen aus der Schule und sind für Schule, die haben wenig zusätzliche Möglichkeiten zur Eintragung von firmeninteressanten Daten z.B. Kaufdatum, Garantieablauf, wan abgeschrieben, wann zur Reparatur und ähnliche Dinge.
Die anderen kommen aus der Industrie und wollen Schulen als neue Kunden hinzugewinnen. Die haben manchmal nicht die Möglichkeiten Klassen zu bilden und so die Classroom-APP zu „füttern“.
1.)
Profilmanager  – Deutscher/Englischer Support.
Ich fange mal mit dem günstigsten MDM-System an.
Apple Profilmanager. Der Apple-Profilmanager ist im Apple Server integriert und kostet 21,99€.
Hier braucht man einen Mac mini oder einen Mac Pro als Rechner, eine USV, ein Backup-System usw. (siehe oben)
Da man sowieso einen Mac mini als Caching-Server in einer Schule, ab einer bestimmten Anzahl von Geräten, haben sollte, kann man, bei einer Kofferlösung mit dem Profilmanager mal MDM ausprobieren.
Der Profilmanager ist aber etwas störanfällig, deshalb empfehle ich dieses MDM nicht für 1 zu 1-Lösungen. Spätestens wenn die Geräte Elternfinanziert und ich eine Verantwortung gegen die Eltern und ihr Investment habe, würde ich eine Profi-MDM-Lösung verwenden. Also Firmen, die nichts anderes als MDM im Portfolio haben.
2.)
ZuluDesk   – Deutscher Support (durch mich, wenn bei der GfdB eingetragen).
Kommt aus Schule und ist für Schule. Einfach in der Bedienung, sehr zuverlässig in der Anwendung. Der Preis liegt zur Zeit bei 5,95€ brutto pro Gerät und Jahr.
Zur Zeit mein bevorzugtes MDM-System für Schule.
3.)
JAMF  – Englischer Support
Ist auch ein MDM-System für Schule. Ist etwas teurer, hat aber den Vorteil, das man es auf einem eigenen Server in der Schule betreiben kann. Es sollte aber einen Administrator geben, der einige Schulungen besuchen sollte. Lizenzmodell geteilt JAMF Now und JAMF Pro.
4.)
iServ  – Wird dann auch deutscher Support
Die Entwickler von iServ bauen gerade an ihren Schulserver eine MDM-Lösung an.
Im Moment ist es noch nicht zu verwenden. Man kann sich als BETA-Schule anmelden.
Ab Sommerferien 2018 kann es aber so weit sein. In Niedersachsen hat die Mehrheit der Schulen iServ.
Wird das ein gutes Produkt, hat es sich in Niedersachsen für andere MDM-Hersteller erledigt und iServ breitet sich weiter aus.
Was wohl auch das primäre Ziel der Software-Schmiede ist. Kommt auch aus Schule und die Schülerdaten liegen da eh schon im Keller.
Dann noch das Heer der anderen MDM-Hersteller.
Kann ich leider nichts zu sagen, keine Erfahrung.
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