Captiv Portal

In Schulen lösen wir den WLAN-Zugriff normalerweise mit dem iServ. In Niedersachsen haben ca. 80% der Schulen einen iServ. Die Lehrerschaft ist meist sehr gut mit der Bedienung des iServ vertraut. Also verbinden wir das WLAN mit dem RADIUS-Server des iServ. Jeder Schüler kann sich dann mit seiner iServ-Kennung über die RADIUSAuthentifizierung am WLAN anmelden.

Aber was macht man mit Gästen? Bei Veranstaltungen in der Schule müßte man jeden Gast im iServ anlegen oder ein WLAN mit Passwort anlegen und das Passwort dann öffentlich bekanntgeben. Will man das?!? Schön wäre jetzt ein Anmeldung, wie im Hotel. Voucher-Code für 24 Stunden.

AeroHive bietet auch so eine Lösung, kostet aber…. Meiner Meinung zu viel.

Mit der freien Software pfSense lassen sich Router, Firewalls, VPN-Gateways, Proxys und Hot Spots realisieren und das für kleines Geld.

Das Zauberwort heißt: Captive Portal
Die pfSense verbindet als Router ein offenes WLAN mit dem Internet. Ohne Captive Portal hätten alle Clients im WLAN freien Zugriff auf das Internet. Das Captive Portal gibt den Zugriff auf das Internet erst nach einer erfolgreichen Anmeldung frei. Dazu muss sich jeder Benutzer mit einem Benutzernamen und einem Kennwort oder einem Voucher-Code anmelden, dann wird der Internetzugriff für die, im Voucher, voreingestellte Zeit freigegeben.

Alle HTTP-Zugriffe werden auf die Anmeldeseite des Captive Portals umgeleitet. Das Captive Portal steuert den Zugriff auf alle Dienste. Auch für die Nutzung von Email (POP3, IMAP) oder VPN ist zuerst eine Anmeldung im Browser erforderlich.

pfSense kennt neben der Anmeldung mit Benutzernamen auch Gutscheine (Voucher). Jeder Gutschein-Code berechtigt den Besitzer des Vouchers das Internet für eine bestimmte Zeit zu nutzen.

Captiv Portal

Gelöst haben wir das in der Großen Schule in Wolfenbüttel. Benötigt wird dazu noch ein Stück Hardware, entweder ein alter PC mit mindestens zwei Netzwerkanschlüssen oder ein Komplettsystem. Zum Beispiel ALIX 2D13 mit geringerem Stromverbrauch.

  • CPU: 500 MHz AMD Geode LX800 (ALIX.2D13 Mainboard)
  • DRAM: 256 MB DDR DRAM
  • Storage: CompactFlash socket, 44 pin IDE header
  • Power: DC jack or passive POE, min. 7V to max. 20V
  • Three front panel LEDs, pushbutton
  • Expansion: 1 miniPCI slot, LPC bus
  • Connectivity: 3 Ethernet channels (Via VT6105M 10/100)
  • I/O: DB9 serial port (console), dual USB port
  • Board size: 6 x 6″ (152.4 x 152.4 mm) – same as WRAP.1E
  • Firmware: tinyBIOS
  • 4 GB Transcend CF 133X Compact Flash TS4GCF133
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